Die Natur ist zurück im Garten
- Christiane Gianella

- 14. Feb. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Feb. 2021
Besuch spät am Abend auf der Terrasse ... die kleine Waldmaus " Tessa", weisser Bauch und grosse weisse Hinterpfoten, grosse schwarze Augen, L ca.9 cm.
Sie ernährt sich von Früchten und Wildsamen. Zuerst hatte ich Mühe mit Mäusen, jetzt erkenne ich ihren Wert im Naturgarten.
Sie darf bleiben !
Einen Naturgarten zu pflegen und ständig zu verbessern macht extrem viel Freude, erweitert unser Wissen und schützt die Biodiversität.
Immer wieder bieten Tier- und Pflanzenbeobachtungen glückliche Erfolgsmomente. So beobachte ich diesen Winter 19 Vogelarten im Garten, der Umgebung und an den Futterstellen. Ich achte jetzt besonders auf einen dichten Unterwuchs der Hecken. Alle abgebrochenen Äste, sogar den trockenen Weihnachtsbaum benutze ich dazu, die Hecken von unter sicherer und dichter für die Vögel zu gestalten.
Die Vögel lieben es als Jagdwarte, für die Nachtruhe, für das lebhafte Leben der vielen Haussperlinge, Versteck vor Feinden und Schutz vor Kälte. Vögel sind nur in der Luft, um von A nach B zu fliegen, sonst leben sie im geschützen Bereich der Bäume und Sträucher.
Sie zeigen sich hauptsächlich zur Futter- und Partnersuche oder um Ihr Revier zu beanspruchen.
Sie sind scheue Tiere und haben einen angeborenen Fluchtreflex. Damit sie sich sicher fühlen, muss man ihre Ansprüche möglichst artgerecht erfüllen.
berücksichtigen. Langsam gewöhnen sie sich dann an unseren Lebensraum Naturgarten.
Die Gestaltung eines Naturgartens kann sofort anfangen, ein Erfolg zeigt sich manchmal schnell aber einiges kann auch Jahre dauern.
Es ist ein Engagement für unsere Umwelt, das nie fertig ist.
Man muss genau hinschauen und die Möglichkeiten für Pflanzen und Tiere laufend verbessern.
Unter der Kategorie Naturgartengestaltung, werde ich nach und nach meinen Kurs veröffentlichen. das Handbuch kann man dann auch zu einem Unkostenbeitrag herunterladen.
Ich bleibe dran ! Ihr auch ?





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